Fotografieren gegen die Corona-Angst – die Fortsetzung

Zuneigung in Zeiten der Corona-AngstDie Corona-Angst: Wir kennen und spüren die aktuellen Horrorszenarien, die sich in unserer Wahrnehmung, in unseren Gefühlen und letztlich in unserem Körper manifestieren. Selbst wenn wir versuchen, gelassen zu bleiben, oft ist es nicht einfach.
Ich möchte keinesfalls die Augen vor der Realität verschließen. Sie ist da und die Maßnahmen der Regierung haben aus meiner Sicht volle Berechtigung.

Die Energie positiver Bilder gegen die Corona-Angst

Was für mich allerdings der entscheidende Punkt ist: wie gehe ich mit dieser Realität um? Es ist ja alles andere als leicht, den Schreckensbildern einfach die Aufmerksamkeit zu entziehen.
Gerade darum hat mich sehr berührt, wie viele ihre „Bilder gegen die Corona-Angst“ gepostet haben. Wie sie in den Texten gezeigt haben, dass diese Bilder ihnen Zuversicht und Hoffnung geben. Ich habe gespürt, wie hilfreich der bewusste Umgang mit positiven Bildern sein kann.

Dein Kommentar für andere

Deshalb ein großes Dankeschön an alle, die bisher mitgemacht haben.
Und mein Aufruf: Bleibt dran! Schaut euch noch einmal ganz bewusst die Fotos an, spürt in euch hinein: Welches Bild berührt mich? Was spüre ich in mir, wenn ich das Bild betrachte?
So entsteht Fokussierung auf das Positive und die Angst verschwindet immer mehr. Bilder wirken, diese Erfahrung durfte ich immer wieder machen!
Schreibt Kommentare zu den Fotos, die euch ansprechen! Auch das ist eine positive Energie, die letztlich allen hilft. Ich versuche ebenfalls zu jedem Foto einen kurzen Kommentar zu verfassen, weil mir die persönliche Verbindung zu euch wichtig ist.

Live-Stream am 02. April um 10 Uhr

vhs DaheimFalls ihr Zeit und zuhause die Möglichkeit habt, tragt euch diesen Termin in euren Kalender ein: Am 02. April werde ich um 10 Uhr bei der vhs Straubing in einem Live-Stream einiges sagen zur Meditativen Fotografie. Da geht es ganz stark auch um die Themen, wie Bilder helfen können, die derzeitige Lage aus anderen Perspektiven zu betrachten.

Mit diesem Link könnt ihr via YouTube Live teilnehmen: https://vhs.link/vhsdaheim.

Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen uns allen nicht leicht fallen: Lasst euch nicht entmutigen!

Herzlich
Euer Georg Schraml

47 Kommentare zu “Fotografieren gegen die Corona-Angst – die Fortsetzung

  1. Dirk Baum

    Ein Bild aus dem Herbst letzten Jahres, mich bewegt bei dem Bild die Spiegelung, im Moment finde ich es schwer Spieglung und Original aus einander zu halten, Schatten und Licht gehen in einander über, was ist eigentlich real, was bilde ich mir ein, was erfinde ich dazu.
    Und es ist von seiner Natur so schön.

  2. Peter Schrettenbrunner

    Hallo Georg und liebe Fotofreunde, ich hab noch ein zweites Bild für hier.
    Es ist vergangenen Sonntag, den 05.04. entstanden, ich geb ihm den Titel:

    Da stehn wie eine EINS … mit einem blau, blauer geht’s nicht. Hurra 🙂

    Liebe Grüße
    Peter

  3. Dirk Baum

    Das Zarte und das Vergängliche hat mich zu dem Bild angeregt. Irgendwie entsteht hier die Hoffnung.

  4. Arvid

    Was ist real? Das beschäftigt mich schon sehr lange. Wie kann Fotografie Realität abbilden? Muss sie das? Wie kann man Realität in schwarz-weiß abbilden, wenn wir in Farbe sehen? Das sind philosophische Fragen. Ich finde es wichtiger Geschichten zu erzählen. Geschichten haben von vornherein nicht den Anspruch Realität abzubilden. Sie transportieren Emotionen und analoges empfinden. Die Malerei und die Foto Kunst waren sich nie näher.

    1. Georg Schraml

      Hallo Arvid, vielen Dank für deinen Beitrag! Auch wenn wir heute übersättigt sind mit Farben – in deinem Foto tun sie richtig gut! Gerade in der jetzigen Zeit gibt es zuviel Schwarz-Weiss-Denken (das man dann „Realität“ nennt). Da braucht es positive Emotionen und die finde ich in deinem Bild ganz stark wieder!

  5. Dietmar Schindler

    Brüderlicher (oder auch: geschwisterlicher) Zusammenhalt – auch wenn
    dunkle Wolken aufziehen – gibt Halt und Zuversicht.

  6. Karolin Zü

    Für mich stehen diese beiden Bäume symbolisch für unser Leben im Moment – auf Abstand, reduziert, sie können sich aber sehen Für und Kontakt halten …. und am Horizont wieder Bäume vereint.

  7. Gertrud Kaiser

    Ich bin mit meinem Hund oft in Wald und Wiese unterwegs und sehe ihn dann in dieser Haltung, wenn er durstig ist.
    Er macht sich klein, beugt sich hinunter, um ans Wasser zu kommen.
    Vielleicht ist diese Haltung auch für uns ein Sinnbild: Wieder demütig werden, herunterkommen vom hohen Ross menschlicher Arroganz, alles zu können, alles machen zu dürfen… nach den Quellen zu suchen, die uns wirklich beleben. Die Natur ist ein großer Kraftort.

    1. Georg Schraml

      Liebe Gertrud, vielen Dank für deinen Beitrag und das Foto! Ich finde es schön, dass immer wieder auch Tiere auf den Fotos auftauchen, die uns gerade in der jetzigen Zeit einiges zeigen können.

  8. Roland Pfister

    Diese Zeit geht vorbei, es gibt neues Leben, wir schauen zuversichtlich in die Zukunft.

    Denkt an Eure Träume und verwirklicht sie auch.

  9. Hans Bechheim

    Möchte noch ein Foto nachreichen, da mir heute ein Gedanke dazu wichtig erscheint. Der Gedanke „Was macht mich glücklich, und mit was fühle ich mich geborgen?“ zeigt uns die Chancen, die in der schwierigen Situation die Aufmerksamkeit nach Innen und auf die Dankbarkeit für die Fülle in der wir leben. Der große Tropfen steht für diese Geborgenheit und Fülle und der kleine außen für das freundliche Neue, das aus Veränderung entstehen kann.

    1. Georg Schraml

      Lieber Hans, vielen Dank für deinen Beitrag. Es ist immer schön, wenn so herausragende Fotos und der Text sich zu etwas Neuem, Ermutigendem verbinden!

  10. Maria Schraml

    Wohltuende Ruhe auf dem Ammersee. Die Sonne wir schwächer, geht unter. Links im Bild wir ein Regenbogen sichtbar, ein Zeichen der Hoffnung? Am Morgen geht die Sonne wieder strahlend auf, das ist sicher. Ich wohne in einer Gegend, umgeben von vielen Seen, die mich zur Ruhe kommen lassen, wenn ich abends am Ufer sitze. Für mich ist auch diese Zeit der Einschränkungen durch den Virus, eine Zeit, um wieder zur inneren Ruhe zu kommen. Und ich bin mir sicher, die Sonne geht bald wieder strahlend auf. Behaltet die Sonne in euren Herzen. Es sind so wunderbare Bilder und Texte dabei, die mich innerlich sehr berühren und froh machen. Danke!

    Lieber Georg, deine Idee ist einfach wunderbar. Ich nehme mir wieder Zeit, in meinen Bildern zu schmökern. Es werden viele Erinnerungen wach, die mir so gut tun. Danke

    1. Georg Schraml

      Liebe Maria, es ist schön, wenn uns die Ruhe im Außen auch in unserem Inneren berührt. Irgendwie hat doch alles einen Sinn. Danke für deine Beiträge!

  11. Lidwina Böhm-Westermeier

    Das ist mein Bild für die Zeit nach Corona. Die Skulptur beinhaltet für mich einfach alles … Neues Denken, das Unmögliche möglich machen, es lässt soviel Raum für neue, immer andere Perspektiven, je nach Betrachtung und innerer Ausrichtung. Ich war heute Morgen schon unterwegs und hab mich berühren lassen.

    1. Georg Schraml

      Herzlichen Dank, Lidwina! Es ist derzeit so interessant zu beobachten, wieviele Perspektiven es in Bezug auf die gegenwärtigen Ereignisse gibt. Manchmal fällt es mir schwer zu entscheiden, welche Perspektive die richtige oder angemessenste ist.

  12. P. Benedikt Leitmayr

    Der Himmel zeichnet seine Spuren der Zuwendung,auch dann, wenn es Dunkel wird und die Straßen der Welt leer werden. Blicken wir zum Himmel und nehmen wir seine Farben auf. Genau sie sagen uns, dass wir auch jetzt Hoffnung haben dürfen und Gott uns nicht allein lässt.

  13. Ulrich Hoffmans

    Dieses Foto ist letzten Mittwoch bei einem Spaziergang bei uns zu Hause in strahlendem Sonnenschein entstanden. Es hat mir gezeigt, daß die Sonne auch in akuten Corona-Zeiten scheint, aber auch genauso danach in unveränderter Schönheit weiter scheinen wird. Der Schönheit der Natur kann Corona nichts anhaben! Wir können sie sowohl jetzt in schweren Zeiten zumindest zwischendurch genießen, um den Kopf auch wieder für die erfreulichen Dinge des Lebens frei zu bekommen und erst recht dann, wenn diese Zeiten irgendwann der Vergangenheit angehören werden. Ich denke, das macht Mut und gibt Hoffnung und Auftrieb. Seien wir froh, daß – bei vollem Verständnis für die aktuell verschärften Kontaktbeschränkungen – wir aber noch nach draußen gehen dürfen, wo wir statt Corona-Viren die Natur in vollen Zügen inhalieren können!! Das alleine empfinde ich schon als ungeheuer wertvoll. In diesem Sinne wünsche ich allen unverändert stabile gesundheitliche Verhältnisse.

    1. Georg Schraml

      Lieber Uli, vielen Dank für deinen Beitrag. Wir waren heute auch in der Natur spazieren und haben vieles bewusster aufgenommen – die Landschaft, das Zwitschern der Vögel, die frische Luft. Vielleicht wächst ja unser Bewusst-Sein für die Zukunft 😉

  14. Elvira Paulus

    Wir sind alle miteinader verbunden. Gemeinam sind wir stark.
    Wie das Netz, das die Tautropfen trägt…

  15. Georg Schraml

    Anneliese Stamm hat mir dieses Foto geschickt.

    „Das Foto entstand am 3. April 2011 auf dem Alten Bergfriedhof in Hannover Linden. Millionen blühender Scilla / Sternblumen umrahmten alte Grabsteine und aus dem kleinen Schlösschen im Hintergrund erklang leise Barockmusik. Man fühlte sich geerdet. Für mich passt es wunderbar zu unserer jetzigen Situation.“

    Vielen Dank, Anneliese, für dein Bild und deinen Beitrag! Die Natur blüht, wir sollten staunen und dankbar sein, selbst in diesen schwierigen Zeiten.

  16. Georg Schraml

    Lidwina Böhm-Westermeier hat mir ihr Hoffnungsbild geschickt.

    Herzlichen Dank, Lidwina, ich wünsche dir von Herzen, dass du die Leichtigkeit immer wieder spüren und erfahren darfst – in einer Zeit, die für dich alles andere als leicht ist!

  17. Astrid H.

    Manchmal braucht man einfach seine kleine Traumwelt, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken.
    Bilder wirken, wie recht du hast!!
    Liebe Grüße
    Astrid

  18. Susanne

    Hallo, Georg, das ist eine tolle Idee! Ich war heute spazieren mit der Kamera – habe einige schöne Bilder mit heimgebracht (es wären noch mehr geworden, wenn ich noch eine Ersatzbatterie mitgenommen hätte…;-)) und habe wieder einmal festgestellt, wie gut es tut, bei der Suche nach Motiven und bei der „Aufnahme“ der Bilder zur Ruhe zu kommen und alles auf sich wirken zu lassen. Ich wünsch‘ dir auf jeden Fall alles Liebe – den Termin habe ich mir schon gemerkt!

    Gruß, Susanne

    1. Georg Schraml

      Hallo Lars, vielen Dank für dein Foto und deinen Beitrag! Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine schwere Zeit ist für jemanden, der gerne reist. Da bin ich dann immer dankbar für die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

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