Bilder mit Gefühlen aufladen – mach mit!

EspressoBilder mit Gefühlen aufladen – wie geht das? Im Internet gibt es inzwischen eine Menge Anregungen, wie du zuhause Fotoprojekte umsetzen kannst, anstatt in Langeweile oder Lethargie zu verfallen. Ich finde es gut, wenn man sich auf diese Weise ablenkt von den Schreckensmeldungen, die uns täglich über die Medien erreichen.
Aber ich glaube, es geht um mehr als nur um Ablenkung. Wir können uns mit Hilfe unserer Kamera aufladen mit einer starken positiven Energie. Gefühle spielen da die ganz entscheidende Rolle.

Deshalb meine heutige Anregung für dich:

  • Geh mit deiner Kamera durch die Wohnung. Bleib immer wieder stehen, schaue bewusst und aufmerksam.
  • Du wirst Gegenstände entdecken, die für dich mit einem positiven Gefühl verbunden sind.
  • Das kann ein Bild sein, eine Pflanze, eine Tasse, ein Buch, ein Mitbringsel aus dem Urlaub, eine Figur oder etwas, das zwar dasteht, aber das du lange nicht mehr beachtet hast.
  • Bleib bei einem dieser Objekte stehen, lass das damit verbundene Gefühl in dir hochkommen.
  • Beziehe alle Sinne mit ein: was hast du gesehen, als du zum ersten Mal diesem Gegenstand begegnet bist? Hast du etwas gehört, gerochen oder geschmeckt, das damit verbunden ist? Spürst du etwas im Körper? Wo im Körper? Lass dieses Gefühl ganz stark kommen!
  • Und dann nimm ein Foto auf! Es geht dabei nicht um die technische Perfektion, sondern um deine Wahrnehmung.*

Langanhaltende Kraft von Bildern mit Gefühlen

Damit du die langanhaltende Kraft deines Fotos spüren kannst, drucke es aus und hänge es für dich sichtbar in der Wohnung auf. Du wirst merken, dass das positive Gefühl wieder hochkommt, sobald du das Foto anschaust. Damit tust du viel für deine innere Stabilität und deine Gesundheit. Einem starken Immunsystem kann Corona kaum etwas anhaben.

Espresso-TasseBilder mit Gefühlen – mach mit!

Und dann: Lade unten auf der Seite dein Foto hoch und teile es mit anderen. Schreibe einen Satz dazu, was du mit dem Bild verbindest. Schaffen wir gemeinsam eine neue Energie!

Ich wünsche dir starke Gefühle und danke dir fürs Mitmachen!
Dein Georg Schraml

(* Wenn dir trotzdem auch die Gestaltung und die passende Kameraeinstellung wichtig sind, du aber noch am Anfang stehst, empfehle ich dir mein Foto-Einsteigerpaket. Da bekommst du (fast geschenkt) ein Rundumpaket mit allem, was du für deine fotografische Weiterentwicklung brauchst!)

PS: Warum ich das Foto mit der Espressotasse gewählt habe? Diese Tasse ist für mich mit einem starken positiven Anker verbunden. Bevor ich mir am Morgen Zeit nehme zum Meditieren, trinke ich aus dieser Tasse meinen Espresso. Es ist für mich ein schönes Ritual geworden, das mich sofort einstimmt auf die Ruhe bei der Meditation.

32 Kommentare zu “Bilder mit Gefühlen aufladen – mach mit!

  1. Astrid

    Lieber Georg,
    vor ein paar Tagen entsand dieses Bild bei einem Spaziergang. Diese Blüte strahlt für mich pure Lebensfreude und Lebendigkeit aus. Ein LICHTBLICK für unsere Seele in diese Zeit.
    Es ist schon erstaunlich, was ein blauer Himmel oder eine wunderschöne Blüte am Wegesrand in uns bewirken kann.
    Herzliche Grüße
    Astrid

  2. Peter Schrettenbrunner

    Lieber Georg, liebe Fotofreunde,
    Aller guter Dinge sind drei.
    Es passt nicht ganz zu deiner Anregung, ein „zuhause-Bild“ neu zu entdecken, dennoch will ich es hier gerne zeigen. Es ist in meinem Auge das Verbindende von hier nach dort, wo auch immer hier und dort sein mag.
    Mein Bildtitel läßt es erahnen – wie gut, dass die Natur für wichtige Dinge Redundanz geschaffen hat:

    EINAUGENBLICK

    Ein frohes Osterfest!

  3. Melissa

    Lieber Georg, dein Webinar von heute hat mich inspiriert und dieses Foto ist dabei entstanden. Gefunden zu werden und die Ehre zu haben, etwas so wunderschönem auf diese Art begegnen zu dürfen, erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit.

  4. Christoph Neubauer

    Hier ein Bild zum Thema REDUZIERTE FOTOGRAFIE

    Ich hab mir eine Styroporkugel genommen. Sie in ein kleines Lichtzelt mit einer Ledleiste gesetzt.
    Foto dann vom Stativ weg.

    Botschaft … die Einfachheit … weiß ist nicht gleich weiß … weniger ist mehr …
    und doch bleibt es eine runde Sache

    1. Georg Schraml

      Lieber Christoph, dein Foto hat für mich schon fast etwas Mystisches. Manchmal sollten wir wirklich leer werden, damit Neues Platz hat. Mir gefällt diese Eifachheit sehr! Vielen Dank!

    1. Georg Schraml

      Lieber Dieter, vielen Dank für deinen Beitrag! Ist für mich auch eines der schönsten Symbole für Ausgeglichenheit und innere Balance.

  5. Michael Nickel

    Der Teddybär aus meinen Kindertagen erinnert mich an mythische Zeiten, in denen ich noch geglaubt habe, dass kaputte Teddies „geheilt“ aus Puppenkrankenhäusern nach Hause kommen. Halb versteckt hinter der Gardine schaut er mich sehr ernst an. Heute weiß ich, dass ich damit tatsächlich ein Stück Realität in meinem Leben geschaffen habe und dass dieser Mythos auch sinnvoll für mein Leben war. Vielleicht sollten wir uns viel mehr erinnern, welche Realität wir mit unserem Denken ins Leben holen und bewusster mit uns und unserer Umwelt umgehen. Das schafft Raum für Zuversicht, Hoffnung und Frieden, statt Angst, Panik und Kampfstimmung.
    Danke Georg für diesen Impuls

    1. Georg Schraml

      Lieber Michael, vielen Dank für deinen nachdenklich stimmenden Beitrag! Ich merke bei mir selbst immer wieder, wie mein Denken die Realität beeinflusst und prägt, mal positiv, mal eher das Gegenteil. Aber ich versuche, immer bewusster damit umzugehen.

    2. Melissa

      Lieber Michael. Ich habe mich auf dieses Bild mal eingelassen. Das erste was kommt ist ein Gefühl von nicht mitspielen dürfen, nicht sicher sein gut genug dafür zu sein. Der Vorhang steht für mich für die Illusion. Der Bär ist gefangen in einer Vorstellung, in die er hineingewachsen ist, doch der Vorhang hat sich bereits ein wenig geöffnet.

      Sobald der Bär sich selbst bewusst wird und die Illusion entlarvt, das Bild nach dem er gelebt hat durchschaut, fällt der Vorhang ganz und der Bär kann sich frei bewegen und an allem nach Herzenslust teilnehmen.

  6. Anja Lenkeit

    Ich habe die Marotte, wie wahrscheinlich viele andere auch, von meinen Streifzügen in der Natur mir Dinge mit nach Hause zu nehmen. Auf diese Weise wandern auch diverse Steinchen in meine Wohnung und so auch auf mein Fensterbrett. Dort werden sie immer wieder neu arrangiert. Inzwischen ist der Platz auf dem Fensterbrett, auf den morgens die Sonne scheint, zu einem kleinen Kraftplatz geworden.
    Sieht der Stein nicht aus wie Tänzer, der scheinbar leicht und unbeschwert herumspringt? Oder der vermeintliche Hindernisse locker überspringt? Für mich ein Ort der Meditation und doch „nur“ eine Fensterbank.

  7. Susanne

    Ich bin in meinem Leben schon durch viele dunkle Zeiten gegangen und habe in allen Situationen immer meine Katzen an meiner Seite gehabt. Sie haben mir oft geholfen, wieder nach vorne zu schauen, mit ihrer unzerstörbaren Gelassenheit, ihren Fähigkeiten, in jeder Situation die Sonnenplätze zu finden und ihrer ehrlichen und bedingungslosen Liebe für uns. Auch jetzt erinnern sie mich täglich daran, dass Corona ein Abschnitt in unseren Leben ist, der wieder vorbei gehen wird und dass sie dann immer noch die Sonnenplätze suchen werden….

  8. Patricia

    Das ist ein Bild meines geliebten Schimmels „Peter“, den ich leider vor einigen Jahren einschläfern lassen musste. Mit ihm habe ich unzählige Ausritte unternommen, oft auch sehr lange über 10 Tage hinweg. Sein Bild steht immer gut sichtbar bei den Familienbildern. Gerade jetzt im Frühling vermisse ich den fliegenden Galopp mit ihm über die Wiesen. Aber ich bin so dankbar, dass ich ihn viele Jahre haben durfte. Die Liebe und Treue eines Tieres ist ein wunderbares Geschenk.

    1. Georg Schraml

      „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“ (Jean Paul). Lieben Dank für deinen Beitrag, Patricia!

  9. Inge Widmann

    Die Baumscheibe habe ich von einem Menschen, der mir
    sehr viel bedeutet, bekommen. Mit seiner Hilfe ist daraus
    dieses Solitär-Spiel entstanden, das für mich etwas Einmaliges
    ist, das mich mit ihm verbindet.

  10. Mirjam

    Auch in Corona-Zeiten bin ich nicht wirklich allein: Meine Vögel besuchen regelmäßig meinen alten knorrigen Apfelbaum, der gerade mal 4 Meter von meinem Wohnzimmerfenster weg steht. So sitze ich am Fenster, beobachte sie und gelegentlich gelingt mir auch ein Schnappschuss wie dieser.

    1. Georg Schraml

      Wunderschön, Mirjam, vielen Dank! Ich glaube, ich bin von unserem Rotkehlchen im Garten genauso angetan, wie du. Das strahlt soviel Leichtigkeit, Unbekümmertheit und Freude aus, dass ich den ganzen Tag zusehen könnte 😉

  11. Bardohn

    Espresso am Morgen

    Georg hat mich mit seiner Espresso-Tasse verrückt gemacht und auf eine Idee gebracht!

    Meine zwei kleinen Enkelmädchen schenkten mir jeder eine Espresso-Tasse. Jeden Morgen verwende ich sie und da es zwei sind, MUSS ich zwei Espresso trinken. Manchmal darf auch der Opa eine Tasse nutzen. Wenn ich die Tassen sehe, geht mir das Herz auf und der Tag ist gelaufen.

    1. Melissa

      🙂 jetzt sitz ich da mit einem breiten Grinsen im Gesicht :-). Danke für diesen Beitrag!

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