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Meditative Fotografie – Achtsamkeitsübung

Achtsamkeitsübung: ein Blatt im Herbst

Oft gelingt es mit einer kleinen Achtsamkeitsübung, dich neu zu zentrieren, wenn du im Stress bist oder dein Kopfkarussell sich wieder mal dreht. Hier eine Anregung, die du jederzeit ohne großen Aufwand durchführen kannst:

Lege dir deine Kamera zurecht, ganz gleich, welche das ist. Wenn du das Smartphone verwendest, schalte in den Flugmodus, damit du nicht von eingehenden Nachrichten oder Benachrichtigungen gestört wirst.

Den Himmel austauschen – darf man das?

Den Himmel austauschenDarf man den Himmel austauschen? Geht das nicht doch etwas zu weit? Diese Frage stellte mir kürzlich Stephan, einer meiner Newsletter-Bezieher. Was zunächst nach philosophischem oder gar theologischem Hintergrund aussieht, war rein fotografisch gemeint. Das Bildbearbeitungsprogramm Luminar bietet nämlich die Möglichkeit, auf Knopfdruck den Himmel auszutauschen. Wie einfach das mit KI (künstlicher Intelligenz) geht, zeige ich dir weiter unten.

Die Sprache der alten Bäume

Es ist sechs Uhr am Morgen. Ich sitze am offenen Fenster unseres Seminarraums im Dachstudio und genieße die kühle Morgenluft. Das Zwitschern der Vögel breitet sich wie ein Teppich über die Stille.
Im diffusen Morgenlicht fällt mein Blick auf den Baum vor dem Fenster. Seit heute morgen ist es mein Baum. Er hat mir erzählt von seinem Wachsen gegen alle Widerstände, von seinen Verletzungen, von seinem Blütenkleid, das er erst vor einigen Tagen wieder abgelegt hat. Er hat mir erzählt von der unbändigen Kraft, die sich aus seinem Seitenast wie eine Explosion entfaltet hat und die abgestorbenen Äste immer mehr zudeckt.

Anja Lenkeit – achtsames Fotografieren

Anja Lenkeit Photo8samAnja Lenkeit nennt sich selbst eine leidenschaftliche Hobbyfotografin. Dass Sie weit mehr ist als das, durfte ich erfahren, als wir uns beim Seminar „Meditative Fotografie“ Ende Juni 2018 kennen lernten. Ihr achtsames Wahrnehmen zeigte sich nicht nur in ihren Fotos, sondern auch in ihrer Haltung. „Der richtige Augenblick, die richtige Perspektive, das richtige Licht und insbesondere die richtige innere Haltung kann aus jeder Situation und jedem Objekt etwas Besonderes machen“, schreibt sie auf ihrer Internetseite.
Ihr Portfolio unterlegt diese Aussage: Selbst im Unperfekten, Vergänglichen, was andere in die Kategorie Unansehnlich einordnen würden, entdeckt sie die verborgene Schönheit und setzt sie fotografisch gekonnt um. Die Seite „Achtsamkeit + Fotografie“ bringt ihre Philosophie auf den Punkt. Hier geht es nicht zuerst um ihre Sichtweise des Fotografierens, sondern um Lebensphilosophie.
Absolut sehenswert. Und ansteckender als Corona!

[zum Internetauftritt]

Dein Foto für die Welt nach Corona – Mach mit!

Lass neue Gedanken blühen in deinem KopfWie wird unsere Welt aussehen nach Corona? Was wird sich verändert haben?

Wird die Welt nach Corona sich verändert haben? „Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. … Diese Zeiten sind jetzt“, schreibt der Zukunftsforscher Matthias Horx in seiner faszinierenden Von der Zukunft-aus-zurück-ins-Heute-Schau (unbedingt lesen!).

Fotografieren kann Erinnerungsdefizite verursachen

Naja, erst mal dürfen wir noch ein Fragezeichen hinter den Satz „Fotografieren kann Erinnerungsdefizite verursachen“ setzen. Aber zumindest ist das ein interessanter Aspekt, von dem manche Forscher inzwischen sprechen.
Ich bin sehr gespannt auf die Sendung „Im digitalen Bilderrausch“, die demnächst auf Bayern 2 im Radio läuft.

Im Kontext der Meditativen Fotografie ist diese Sendung eine spannende Geschichte. „Fotografieren kann die Freude am eigenen Erleben verstärken, aber auch negative Gefühle intensivieren. Die dauernde Bilderflut verändert unseren Blick auf die Vergangenheit und hat Einfluss auf unsere ganz persönliche Erinnerungskultur“, heißt es in der Programmankündigung.

Video mit Bildern gegen die Corona-Angst

Es ist für mich eine eigenartige Spannung, die derzeit in der Luft liegt. Auf der einen Seite wird viel gesprochen von Entschleunigung, die uns allen doch irgendwie gut zu tun scheint. Andererseits habe ich vor kurzem vom aktuellen „Medien-Burnout“ gelesen. Wir werden fast erschlagen von Statistiken und Horrorszenarien in den Medien, Kurzvideos werden über WhatsApp geteilt, soviele, dass fast keine Zeit bleibt, sie alle anzusehen (muss ja auch nicht sein!).

Halten wir den Slowdown nicht aus? Sind wir es überhaupt noch gewohnt,
in der Stille zu bleiben, in uns selber hinein zu hören?

Bilder mit Gefühlen aufladen – mach mit!

EspressoBilder mit Gefühlen aufladen – wie geht das? Im Internet gibt es inzwischen eine Menge Anregungen, wie du zuhause Fotoprojekte umsetzen kannst, anstatt in Langeweile oder Lethargie zu verfallen. Ich finde es gut, wenn man sich auf diese Weise ablenkt von den Schreckensmeldungen, die uns täglich über die Medien erreichen.
Aber ich glaube, es geht um mehr als nur um Ablenkung. Wir können uns mit Hilfe unserer Kamera aufladen mit einer starken positiven Energie. Gefühle spielen da die ganz entscheidende Rolle.

Deshalb meine heutige Anregung für dich:

Fotografieren gegen die Corona-Angst – die Fortsetzung

Zuneigung in Zeiten der Corona-AngstDie Corona-Angst: Wir kennen und spüren die aktuellen Horrorszenarien, die sich in unserer Wahrnehmung, in unseren Gefühlen und letztlich in unserem Körper manifestieren. Selbst wenn wir versuchen, gelassen zu bleiben, oft ist es nicht einfach.
Ich möchte keinesfalls die Augen vor der Realität verschließen. Sie ist da und die Maßnahmen der Regierung haben aus meiner Sicht volle Berechtigung.

Die Energie positiver Bilder gegen die Corona-Angst

Was für mich allerdings der entscheidende Punkt ist: wie gehe ich mit dieser Realität um? Es ist ja alles andere als leicht, den Schreckensbildern einfach die Aufmerksamkeit zu entziehen.
Gerade darum hat mich sehr berührt, wie viele ihre „Bilder gegen die Corona-Angst“ gepostet haben. Wie sie in den Texten gezeigt haben, dass diese Bilder ihnen Zuversicht und Hoffnung geben. Ich habe gespürt, wie hilfreich der bewusste Umgang mit positiven Bildern sein kann.

Fotografieren ohne Warum

VerblühtWie soll das gehen – Fotografieren ohne Warum?

Wer beruflich, aus Leidenschaft oder einfach nur aus Spaß fotografiert, kennt in der Regel auch die frustrierenden Erfahrungen: mal ist das Bild unscharf, dann wieder zu dunkel, mal sieht es einfach bescheiden aus, ohne dass man wirklich weiß warum. In den meisten Fällen ist Fotografieren mit einem Zweck verbunden: das Foto soll für den Kunden perfekt sein, die Fotos sollen in den Sozialen Medien veröffentlicht werden oder als Urlaubserinnerungen in einem Fotobuch landen. Selbst wenn das Unterwegssein mit der Kamera nur zur Entspannung dient, steht ein Zweck dahinter.