Bilder mit Gefühlen aufladen – mach mit!

EspressoBilder mit Gefühlen aufladen – wie geht das? Im Internet gibt es inzwischen eine Menge Anregungen, wie du zuhause Fotoprojekte umsetzen kannst, anstatt in Langeweile oder Lethargie zu verfallen. Ich finde es gut, wenn man sich auf diese Weise ablenkt von den Schreckensmeldungen, die uns täglich über die Medien erreichen.
Aber ich glaube, es geht um mehr als nur um Ablenkung. Wir können uns mit Hilfe unserer Kamera aufladen mit einer starken positiven Energie. Gefühle spielen da die ganz entscheidende Rolle.

Deshalb meine heutige Anregung für dich:

Fotografieren gegen die Corona-Angst – die Fortsetzung

Zuneigung in Zeiten der Corona-AngstDie Corona-Angst: Wir kennen und spüren die aktuellen Horrorszenarien, die sich in unserer Wahrnehmung, in unseren Gefühlen und letztlich in unserem Körper manifestieren. Selbst wenn wir versuchen, gelassen zu bleiben, oft ist es nicht einfach.
Ich möchte keinesfalls die Augen vor der Realität verschließen. Sie ist da und die Maßnahmen der Regierung haben aus meiner Sicht volle Berechtigung.

Die Energie positiver Bilder gegen die Corona-Angst

Was für mich allerdings der entscheidende Punkt ist: wie gehe ich mit dieser Realität um? Es ist ja alles andere als leicht, den Schreckensbildern einfach die Aufmerksamkeit zu entziehen.
Gerade darum hat mich sehr berührt, wie viele ihre „Bilder gegen die Corona-Angst“ gepostet haben. Wie sie in den Texten gezeigt haben, dass diese Bilder ihnen Zuversicht und Hoffnung geben. Ich habe gespürt, wie hilfreich der bewusste Umgang mit positiven Bildern sein kann.

Dein Foto für die Welt nach Corona – Mach mit!

Lass neue Gedanken blühen in deinem KopfWie wird unsere Welt aussehen nach Corona? Was wird sich verändert haben?

Wird die Welt nach Corona sich verändert haben? „Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. … Diese Zeiten sind jetzt“, schreibt der Zukunftsforscher Matthias Horx in seiner faszinierenden Von der Zukunft-aus-zurück-ins-Heute-Schau (unbedingt lesen!).

Finde deinen Bildausschnitt mit dem Crop-Finder

Den Bildausschnitt finden mit dem Crop-FinderEine große Herausforderung beim Fotografieren ist, dass du deinen Bildausschnitt findest. Dein Bildausschnitt  zeigt deine ganz persönliche Sicht auf das Motiv, er zeigt deine Perspektive und individuelle Wahrnehmung.

Störende Elemente im Bildausschnitt

Hast du auch manchmal den Eindruck, dass irgendetwas nicht passt in deinen Fotos? Doch du kommst dem, was es genau ist, nicht auf die Spur? Schau mal genau hin, was alles auf deinem Foto zu finden ist. Vielleicht ist es etwas im Hintergrund deines Motivs, das nicht ins Bild gehört. Vielleicht hast du den Bildausschnitt so gewählt, dass links, rechts, oben oder unten störende Elemente im Bild sind, die das Auge ablenken von deinem eigentlichen Motiv.

Beim Blick durch den Sucher der Kamera ist es oft nicht einfach, sich auf die eigene Bildaussage zu konzentrieren und zu beschränken, wenn man noch nicht so viel Übung darin hat. Das Fotografieren über das Display der Kamera macht es oft auch nicht einfacher.

Licht und Schatten

Licht und Schatten in der Wüste MarokkosEine gute fotografische Übung ist die Beschäftigung mit Licht und Schatten. Das Wort Fotografie heißt von der Grundbedeutung her „Schreiben mit Licht“. Ohne Licht und Schatten gäbe es keine Fotografie.
Mache dich einmal auf die Suche nach dem Kontrast von Licht und Schatten. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten – dieses Sprichwort kennst du vermutlich auch aus anderen Zusammenhängen. Hier ein Foto-Beispiel:

Fotografisch sehen lernen

Fotografisch sehen lernen: Knospe und verwelktes Blatt

Übung: Gegensätze fotografieren

Kann man fotografisch sehen lernen? Menschen, die gerne und viel fotografieren, entwickeln mit der Zeit einen Blick für Motive. Sie sehen mehr als andere, weil sie bewusster wahrnehmen. Viele fragen sich: Kann man fotografisch sehen lernen? Oder bekommt man diese Fähigkeit in die Wiege gelegt?

Kontakt

Georg Schraml
Limesring 20a
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Tel. 08403-9395471